Wenn du dich am Weg durchs Leben selbst verloren hast
Wir sind nicht einfach nur „wir selbst“.
Wir sind Gewordene.
Geprägt von Erwartungen.
Von Anpassung.
Von Schutzstrategien.
Von dem, was nötig war, um dazuzugehören, geliebt zu werden oder nicht aufzufallen.
All das bildet, was wir oft für unsere Persönlichkeit halten:
unser Ego.
Das Ego ist nichts Falsches.
Es ist klug.
Es hat dich geschützt.
Es hat gelernt, wie du funktionieren kannst.
Doch manchmal spüren wir:
Das bin nicht ganz ich.
Vielleicht fühlst du eine innere Enge.
Ein ständiges Müssen.
Ein Getriebensein.
Oder die Angst, ohne deine Rollen nicht zu wissen, wer du bist.
Unter diesen Schichten liegt etwas Ruhigeres.
Weiteres.
Wahrhaftigeres.
Dein Selbst.
Das Selbst ist nicht laut.
Es muss nichts beweisen.
Es entsteht nicht aus Anpassung, sondern aus innerer Stimmigkeit.
Der Weg dorthin ist kein radikaler Schnitt.
Es ist ein behutsames Abschälen.
Schicht für Schicht.
Im Körper zeigt sich dieser Prozess sehr konkret:
Wo halte ich Spannung, um ein Bild aufrechtzuerhalten?
Wo verliere ich Kraft, weil ich etwas darstelle?
Wie fühlt sich mein Atem an, wenn ich nichts leisten muss?
In diesem Seminar gehen wir forschend und verkörpert vor:
•Wir unterscheiden zwischen gelernten Rollen und echtem innerem Impuls.
•Wir spüren Schutzmechanismen im Körper auf.
•Wir erforschen, wie sich „funktionieren“ anfühlt – und wie sich „sein“ anfühlt.
•Wir üben, Schicht für Schicht mehr bei uns anzukommen.
Es geht nicht darum, das Ego zu bekämpfen.
Sondern es zu verstehen –
und ihm liebevoll zu danken.
Denn erst wenn wir unsere gewordenen Anteile erkennen,
können wir uns für das öffnen,
was darunter schon immer da war.
